Welches Begriffsverständnis von Vertrauen herrscht in Organisationen vor? Wie lässt sich Vertrauen - als Ressource zur Balance zwischen Stabilitäts- und Flexibilitätsanforderungen - in Organisationen erheben? Welche Maßnahmen verbessern das interne Vertrauensmanagement? Wie können Instrumente des Vertrauens- und des Kompetenzmanagements kombiniert und integriert werden? Das Teilprojekt rückt diese und weitere Fragestellungen in den Fokus einer anwendungsorientierten Forschung.
Unsere Ausgangsthese: Vertrauen ist innerhalb einer Organisation für alle Ebenen relevant: Mitarbeiterbeziehungen, Kommunikation zwischen Angestellten und Vorgesetzten, Beurteilung von und Identifikation mit organisationalen Maßnahmen und die Nutzung von Kompetenzen. Gemeinsam mit Praxispartnern aus unterschiedlichen Branchen werden Instrumente des Vertrauensmanagements erfasst, weiterentwickelt und erprobt – bis hin zu einer bedarfsgerechten Tool-Box für ein ausbalanciertes Personalmanagement.
Welche Kompetenzen benötigen Mitarbeiter, um die Wandlungs- und Innovationsfähigkeit in KMU zu sichern und Veränderungen aktiv mitzugestalten und welchen Einfluss haben hierbei Kompetenzen auf Team- und Organisationsebene? Auf welcher Ebene ist jeweils anzusetzen, um die größte Hebelwirkung im Sinne der Innovativität zu erzielen?
Diese und andere Fragen werden im Teilprojekt fokussiert. Vor dem Hintergrund des Ziels der Diagnose der Balancefähigkeit für KMU werden elaborierte Ansätze zur Kompetenzerfassung und Kompetenzentwicklung für diese zugänglich und handhabbar gemacht, um gezielte Maßnahmen in Partnerunternehmen implementieren zu können – von der individuellen Ebene bis zur Ebene der Organisation selbst.